Nina Osina
Nina Osina

Schon in jungen Jahren sammelte die Violinistin Nina Osina als Kammermusikerin und Mitglied verschiedener Orchester und Ensembles weitreichende Erfahrung. Ihr Studium, das sie mit großem Erfolg meisterte, absolvierte sie am renommierten Staatlichen Sankt Petersburger Konservatorium „N.A. Rimski-Korsakow“ bei Prof. Ilya Ioff. Ihre künstlerische Reifeprüfung legte die junge Musikerin 2010 mit der Abschlussnote „sehr gut” bei Prof. Jewgeni Schuk ab. Internationale Engagements führten Nina Osina bereits während ihres Studiums durch Russland, nach Kasachstan, später nach Finnland und Lettland, sie konzertierte mit verschiedenen Ensembles und Orchestern und begeisterte auch als Solokünstlerin mit Violinkonzerten von Vivaldi, Mozart, Mendelssohn und Sibelius. Bei zahlreichen Wettbewerben, so im russischen Sankt Petersburg, in Uralsk in Kasachstan und im japanischen Takasaki konnte Nina Osina überzeugen und erhielt Preise und Auszeichnungen. Um ihre Ausbildung zu ergänzen, besuchte Nina Osina verschiedene Meisterkurse bei Aleksei Koschwanez vom Moskauer Konservatorium, beim Spezialisten für Barock-Musik Nazar Kozhukhar, bei Ulf Schneider von der Hochschule für Musik Hannover sowie beim Guarneri Trio Prague.

Ihren ersten Geigenunterricht bekam Nina Osina, die einer hochmusikalischen russischen Familie entstammt, mit sechs Jahren. Ihre Lehrer an der Spezialmusikschule am staatlichen Kasaner Konservatorium erkannten schnell ihre große Begabung und förderten ihr außergewöhnliches Talent. 

Ob Solo oder im Ensemble, Nina Osina schätzt beides und liebt die Vielfalt. Und so reicht Nina Osinas weitgespanntes Repertoire von Renaissancewerken bis hin zu Werken von Luciano Berio und Hans Werner Henze und György Kurtág. Gerade die moderne Musik, beispielsweise von George Crump, John Cage, Morton Feldman oder Alfred Schnittke, übt einen besonderen Reiz auf sie aus, und sie nimmt die Herausforderungen, die diese Komponisten an ihr Können und ihr Einfühlungsvermögen stellen, mit großem Engagement an.

 

Perfektion und Neugier sind die Triebfedern für Nina Osina. Ihre Anforderung an sich selbst heißt: unbedingte Konzentration auf den Vortrag, künstlerische Tiefe und Durchdringung in Werktreue und  Interpretation. 

 

Im Jahre 2015 rief Nina Osina die Konzertreihe „Sowjetische Kammermusik“ ins Leben, die sie zusammen mit einer Reihe bemerkenswerter Musiker bestritt. Die Resonanz, auch seitens der Presse, war ausgesprochen positiv. In Kassel, wo Nina Osina lebt, entwickelte die vielseitige Musikerin das Konzept für eine Reihe hochkarätiger Konzertabende mit kulinarischer Begleitung und mit viel Liebe zum Detail gestaltet sie regelmäßig musikalische Märchenabende. 

Musikerin zu sein, Violine zu spielen, ist für Nina Osina eine Berufung und ihr Lebensinhalt. Und es ist ihr eine Herzensangelegenheit, den Menschen Musik nahe bringen. Die Zuhörer für ihre Musik zu gewinnen, sie mit ihrer Begeisterung anzustecken, motiviert Nina Osina immer wieder aufs Neue und bereitet ihr große Freude.

Foto: Stefan Beckmann-Metzner
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© Nina Osina