Nina Osina
Nina Osina

16. Juni 2019 um 18 Uhr

Trioabend und Drei-Gänge-Menü

 

Nina Osina, Violine

Johannes Raab, Violoncello

Lémuel Grave, Klavier

 

Klaviertrios von Pjotr Tschaikowski und Sergei Rachmaninow

Lémuel Grave wurde in Paris geboren.

Sein Klavierstudium absolvierte er 2011 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Klasse von Prof. Marian Migdal. Im Oktober 2013 schloss er sein Master Lied Studium bei Prof. Burkhard Kehring mit der Gesamtnote 1,0 ab.

Seine Ausbildung begann er in Paris am Conservatoire XVIII. Er arbeitete u.a. mit musikalischen Persönlichkeiten wie Denis Pascal, Jasmina Kulaglich, Aleksandar Serdar, Sergei Makarov und Géry Moutier zusammen.

Er erhielt sein Diplom im Fach Klavier am Conservatoire National d’Aubervilliers und im Fach Kammermusik mit Auszeichnung am Conservatoire National de Rueil Malmaison.

Außerdem gewann er 1998 den ersten Preis beim Nationalwettbewerb St. Nom la Breteche.

Als weitere Besonderheit präsentiert sich Lémuel Grave mit zeitgenössischer Musik.
Er hat bei zahlreichen Uraufführungen für Solo Klavier, Lied, Kammermusik und Ensemble teilgenommen. Der Komponist Ioannis Papadopoulos widmete ihm sein Stück für Klavier „Adiexodos“. Lémuel Grave hat in der Uraufführung des Stückes „Aulodie“ von Peter Ruzicka, mit dem Oboisten Albrecht Mayer gespielt.

Konzerte gab er in Frankreich, England, Deutschland, China und in der Schweiz bei zahlreichen Festivals, wie dem Usedomer Musik Festival, Schleswig Holstein Musikfestival, Shanghai Festival und dem Musica Strasbourg.

Außerdem wurde er mehrfach als Jurymitglied bei “Jugend musiziert” im Fach Lied eingeladen.

Seit über 10 Jahren ist er ein gefragter Liedbegleiter für französisches, deutsches und englisches Repertoire.

Lémuel Grave besuchte mit verschiedenen Liedduo inspirierende Meisterkurse bei Robert Holl, Rudolf Jansen, Anne le Bozec, Prof. Axel Bauni, Prof. Witthöft, Prof. Isabelle Germain und Prof. Nelson.

Künstlerisch arbeitete er mit Eva Ganizate, Rebekka Reister, Tim Maas, Judith Thielsen, Johanna Konefal, Sheida Damghani, Svenja Liebrecht und Yun-Jeong Lee.

Rundfunkaufnahmen im Bereich Lied nahm er bei MDR Figaro und NDR Kultur mit verschiedenen Sängern auf.
Lémuel Grave erhielt das Stipendium des Ministeriums für französiche Kultur.

Johannes Raab wurde 1985 in Leipzig geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren vom ehemaligen Solocellisten des NDR Sinfonieorchesters Hamburg, Edwin Koch.

Mit 15 Jahren wurde er schulbegleitend zum Studium an der Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Troels Svane, dem damaligen Assistenten von Prof. David Geringas, aufgenommen. Anschließend studierte er an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ Dresden bei Prof. Konstantin Heidrich (Fauré Klavierquartett), Prof. Peter Bruns und Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.

Darüber hinaus vertiefte er seine Studien bei internationalen Meisterkursen, wie zum Beispiel bei Mstislav Rostropowitsch, Boris Pergamentschikow, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Miklós Perényi, Wolfgang Boettcher, David Geringas, Alban Gerhardt, Jens-Peter Maintz, Stephan Forck und Götz Teutsch.

Er gab zahlreiche Recitals, beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Einblicke in die Aufführungspraxis der Alten Musik, der er mehrere Jahre seines Studiums widmete, erhielt er durch die intensive Arbeit mit Prof. John Holloway (Barockgeige) und Prof. Ludger Rémy (Cembalo). Abgerundet wurde seine Ausbildung als Substitut der Dresdner Philharmoniker und als Stipendiat der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden.

Seit 2010 führten ihn Engagements als Solocellist von der Anhaltischen Philharmonie Dessau über das Saatsorchester Kassel nach Hamburg, wo er bis 2016 im Philharmonischen Staatsorchester engagiert war. Heute ist er ein gefragter Kammermusiker, neben seiner festen Tätigkeit im Nichiteanu Trio spielte er einige Jahre im Trio Abaton. Außerdem ist er Solocellist im Kammerorchester Louis Spohr Kassel und spielt auf der selben Position in der Camerata Hamburg.

Sehr wichtig ist ihm, sein Können weiterzugeben, daher unterstützt er leidenschaftlich einige Education Projekte wie das Theater-Jugendorchester Kassel und gibt Meisterkurse auf Einladung des weltweit agierenden Goethe-Instituts.


Johannes Raab spielt ein Instrument von Carlo Antonio Testore, Mailand 1741. 

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© Nina Osina